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„Im letzten Jahr hast du insgesamt 135 Stunden gespielt.“

by - Januar 6, 2013

… schrieb mir Microsoft durch eine E-Mail von ihrem Xbox LIVE Rewards-Programm.

 

Schon seit einem halben Jahr befinde ich mich in der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Allerdings ist meine Freizeit nicht schon seit dem Beginn der Ausbildung so knapp bemessen. Und auch meine vorherige Tätigkeit hat mein Hobby wenig zugelassen. Was vorher zu lange Arbeitstage waren sind jetzt Dinge, die für die Schule gelernt werden wollen. Es macht mir Spaß – mehr als vorgestellt – und doch fehlt mir oft mein Hobby.

Ab und zu schaffe ich es dann doch mal, etwas zu spielen. Im ersten Viertel des Jahres hat mich da Blue Dragon begleitet. Eines der Japano-Rollenspiele, mit denen man Titel auf der Xbox 360 beherbergen wollte, die sich mit den Final Fantasys und ähnlichen Spielen auf der Playstation 3 vergleichen lassen sollten. Geklappt hat das zwar nicht, aber das Geld für dieses Spiel habe ich gerne ausgegeben.

Das einzige was mich daran hindert es fertig zu spielen ist, dass ich mehrere Spielstunden zurück springen musste. Und wie das so ist, muss man nach einem Rückschlag erst mal wieder Motivation für etwas finden.

Gegnerkunde in Blue Dragon...

Gegnerkunde in Blue Dragon…

...die oft für Lacher gesorgt hat.

…die oft für Lacher gesorgt hat.

In dritten Teil des Jahres habe ich es in mühevoller Wochenend- und teilweise Urlaubszeit geschafft, alle Mehrspieler-basierten Erfolge in GTA IV, Gears of War 2 und… Halo 3 zu erspielen. Ja, genau – Halo 3. Lange habe ich es mit mir herum getragen – endlich ist es komplett.

Zwischendurch habe ich den einen oder anderen Titel voran getrieben. Viele sind leider immer noch nicht ganz komplett. Hier und dort fehlen noch ein paar Erfolge. Der eine oder andere ist zwar auch etwas zeitaufwändiger, aber es fehlen dann allerdings eher zusätzliche Spieler. Natürlich reicht es da nicht, dass man sich einfach zu zweit, dritt oder viert einen Bildschirm teilt…

Zum Jahresende hin hatte ich dann noch weniger Zeit fürs spielen. Weihnachtsgeschäft schimpft sich das. Was aber nicht so schlimm war. Denn als Ausgleich habe ich am Abend vom 5. auf dem 6. November an der Release-Veranstaltung zu Halo 4 im CineStar Metropolis Kino in Frankfurt am Main teilnehmen dürfen. Da ich jemanden mitbringen durfte, habe ich den Christian mitgenommen.
Zu Anfang gab es einen Halo 4 Trinkbecher und ein T-Shirt, dass nur auf dem Event erhältlich war. Also nicht das selbe Shirt, dass es zum Beispiel beim Vorbestellten von Halo 4 in den Media Märkten gab.

Parallel gab es gleiche Veranstaltungen in Berlin und Hamburg.

Keine geringeren. Wenn nicht sie, dann keiner: Simon und Budi

Keine geringeren. Wenn nicht sie, dann keiner: Simon und Budi

Ja, ihr seht richtig. Budi und Simon von GameOne leiteten durch den Abend. Übrigens: Microsoft hat ja Skype gekauft. Mit was wurde die Videoschaltung gemacht? Genau.

Nach der Begrüßung durch die beiden wurde „Forward unto dawn“ komplett am Stück gezeigt – sogar mit Outtakes und Bonus-Anfang. Nach dem Film galt es noch eineinhalb Stunden herum zu bekommen. Wir hätten uns Prometheus in 3D anschauen können. Da wir allerdings um Punkt 24 Uhr beim Verkaufsstand sein wollten, um die Möglichkeit auf jeweils eine Limited Edition nicht zu verpassen, haben wir uns im Foyer die Zeit vertrieben. Um kurz vor 12 hielten wir dann unsere Halo 4 Limited Editions in den Händen. Und das für lächerliche 65 €. Teuer? Vergesst nicht den War Games Pass. 😉

Es hat sich wirklich gelohnt.

Es hat sich wirklich gelohnt.

Im Dezember hatte ich dann wieder Lust auf etwas Bewegung mit Kinect. Also habe ich einen neuen Versuch gestartet, die Champion KI in diversen Sportarten in Kinect Sports zu schlagen. Und das ist mir auch gelungen. Man war das eine Erlösung. Wenn man erst mal die Mechaniken heraus gefunden und gelernt hat ist es recht gut zu schaffen. Leichtathletik ist noch offen. Ich glaube das ist auch die schwerste Disziplin.

Der Master Chief rockt das Kinect Sports Stadion.

Der Master Chief rockt das Kinect Sports Stadion.

In folge dessen habe ich mir auch mal Kinect Sports Season Two ausgeliehen und ausprobiert. Es ist von den Sportarten her angenehmer und einfacher.

An der größten Überraschung des Jahres ist mein Dad schuld. 😉 Der hat sich Assassin’s Creed (1) für den PC gekauft. Ich habe gesehen, dass die Steuerung per Tastatur sehr überladen wirkt und er nur relativ schwer damit zurecht gekommen ist. Deshalb habe ich ihm einen kabelgebundenen Xbox 360 Controller gegeben und ihm die Gamepad-Steuerung während des Tutorials und der ersten Erinnerungssequenz erklärt. Das sah beim spielen viel schlüssiger aus. Weniger ist in diesem Fall mehr. Genauigkeit und Feinfühligkeit im Umgang mit dem Analog-Sticks wird er hoffentlich mit der Zeit verbessern. Ich bin gespannt, wie er damit zurecht kommen wird.

Er war wohl auch von der Tastatur-Steuerung überfordert.

Er war wohl auch von der Tastatur-Steuerung überfordert.

Die besten Deals habe ich mit „The Walking Dead“ und „Max Payne (Mobile)“ gemacht. „The Walking Dead“ gab es an einem Aktionstag für 200 MSPs pro Episode. Da ich im Adventskalender 400 MSPs gewonnen habe und die erste Folge in der Woche kostenlos war, habe ich im Endeffekt für diese fünf Episoden nur 400 MSPs (= 5 €) bezahlt.
Max Payne Mobile ist eine 1:1-Umsetzung von dem Computerspiel aus dem Jahr 2001 und hat nur 0,89 € gekostet.
Da mir Kinect Sports Season Two so gut gefallen hat, habe ich Kinect Sports durch die Ultimate Collection ersetzt. Der liegt ein Download Voucher bei, der alle herunterladbaren Erweiterungen beinhaltet.

Ach da war ja noch ein Diablo 3. Das habe ich einfach nur mal durchgespielt und seit dem nicht mehr gespielt. Das mag aber auch daran liegen, dass mein ca. vier Jahre alter Klapprechner nicht mehr der jüngste und bei weitem nicht der leistungsstärkste war und ist. Es gibt drei Spiele, für die ich gerne einen neuen Rechner kaufen würde, damit ich diese mal anständig und flüssig spielen kann: Anno 1404, StarCraft 2 und eben Diablo 3. Aber das wird noch bis nach meiner Ausbildung warten müssen.

Bei diesem eher schwachen Jahr, frage ich mich allerdings, ob ich im neuen Jahr wieder mehr dieses „Oh, das muss ich spielen“-Gefühl haben werde oder ENDLICH mal dazu komme, ein paar der Titel in meiner Bibliothek abzuschließen, nachzuholen oder gar überhaupt mal zu spielen. Angesichts des Zeitmangels, den man als arbeitender Mensch eben hat, werde ich wohl vom „ein Spiel von A bis Z durchspielen“ zu „erst mal sinnig die Story erleben und bei Gelegenheit den Rest erspielen“ (Zusatzmodi, Erfolge, u. ä.) wechseln. So kann ich erst stressfrei die Story genießen und nachher mitreden, wenn im Freundeskreis darüber philosophiert wird. Die Geschichte, die das Spiel erzählen möchte, ist nun mal eben das wichtigste.

Am besten geht das, wenn man nicht auf Erfolge schaut oder mit einer Konsole, die kein solches System hat – der WiiU zum Beispiel. Aber dazu kann euch der Christian was erzählen. Der alte Nintendo-Fanboy hat sich nämlich das neue Kästchen gekauft.

Bis dahin herzlich Willkommen im neuen Jahr und viel Spaß mit den Spielen und Konsolen, die ihr an den Feiertagen geschenkt bekommen habt und oder euch im neuen Jahr kaufen werdet.

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